Unser Konzept lautet Nachhaltigkeit. Ganzheitlich, das heißt in der Produktion, im Laden und nach dem Kauf. Die Produkte werden transparent, möglichst nah und hochqualitativ produziert. Alle Beteiligten werden fair und gut bezahlt. Es kann schließlich nicht darum gehen, immer mehr und schneller zu konsumieren. Zu viel Zeit und Liebe fließt in die Produkte, als dass sie nach kürzester Zeit weggeschmissen werden sollten. Bei made here geht es um Nachhaltigkeit in der Ästhetik und dem Produkt. Bei uns weißt du, was du kaufst und woher es kommt. Du wirst nicht mit Schwellenpreisen oder anderen Psychotricks über den Tisch gezogen. Du zahlst, was das Produkt wert ist.  Es wird keinen utopisch reduzierten supersonder Sale geben, bei dem das selbe auf einmal nur noch die Hälfte kostet. Du bekommst immer den besten Preis, auch wenn dieser vielleicht nicht billig ist.

Wenn kein Kunde im Laden ist, siehst du uns trotzdem bei der Arbeit, denn ein Teil der Kollektion wird in der Manufaktur vor Ort hergestellt. Wir verstehen unser Handwerk und unsere Produkte von Grund auf und verkaufen Dir nicht irgendwas. Auch nach dem Verkauf werden wir  unserer Verantwortung gerecht. Egal, ob es um Upcycling, Reparatur oder Änderung geht.

Wir stehen für die Produkte ein, die es bei uns gibt. Vor, während und nach dem Kauf.

Die Gründerin

Der eigene Laden - das war schon lange mein Traum. Aber wie kriege ich alle meine Ideen, meinen eigenen Schaffensdrang und Idealismus unter einen Hut?
Dafür den richtigen Weg zu finden hat dann doch recht lange gedauert. Es begann mit einer klassischen Ausbildung als Maßschneiderin im Atelier Zügn, die ich 2007 als Gesellin beendet habe.
Anschließend habe ich einige Jahre in Neuseeland gearbeitet. Als Brautschneiderin für Anna Schimmel, im Costume Studio, am Set der Staffel Power Rangers R.P.M und zuletzt für Sportbekleidung mit der Lizenz von LesMills.
An diesem Punkt habe ich dann gemerkt, dass Maßschneider der schönste Beruf der Welt ist, aber das reine Nähen den ganzen Tag für mich nicht genug Herausforderung ist. Also habe ich den BSc Textile and Clothing Management und den MSc Textile Trade and Technology mit Spezialisierung "Retail" an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach studiert. Der Kontakt zu den Mitstudenten, die im Masterstudiengang vorwiegend aus ostasiatischen Ländern wie Bangladesh, China und Pakistan kamen, hat mich nachhaltig beeindruckt.
Die darauffolgenden Jahre verschlugen mich in die IT. Viel zu weit entfernt von meiner Leidenschaft und echten Produkten, die man in der Hand halten kann. Somit fing ich Anfang 2020 an, ein eigenes Geschäftsmodell zu entwickeln und in Zusammenarbeit mit der IHK Paderborn auszuarbeiten. Bis ich schließlich an den Punkt kam, dass ich mich traute, meine Idee vor der Jury des Startercenters zu pitchen und mit einem Gründerstipendium für den Start von madehere honoriert wurde.